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EinleitungDie Kinder Ingrid und Irene der Jüdin Irma Eckler mussten getrennt voneinander und ohne ihre Eltern aufwachsen. Sie überlebten Verfolgung und Krieg. Als über Fünfzigjährige begann die 1937 geborene Irene, sich mit der bisher verdrängten Vergangenheit zu beschäftigen. Die Spurensuche kam für vieles zu spät, aber trotzdem zu erstaunlichen Ergebnissen. Aus Büchern, Filmen und Fernsehsendungen bekam Irene einen Begriff vom Dritten Reich, konnte Erlebtes geschichtlich einordnen. Vor allem lernte sie ihre gewaltsam ums Leben gekommenen Eltern besser kennen. An die Mutter hatte sie gar keine Erinnerung und den Vater hatte sie nur einmal bewusst erlebt. Sie fuhr nach Hamburg, um von noch lebenden Verwandten etwas über die Mutter zu erfahren. Auch suchte sie ihre Schwester in Hamburg. Die Geschwister tauschten Erinnerungen, Briefe, Bilder und Dokumente aus. Irene erfuhr, dass ihre Vormundschaftsakte eventuell beim Amtsgericht in Hamburg lagern würde. Und tatsächlich, so war es. Die Akten wurden zum Leitfaden für die Beschäftigung mit der Vergangenheit. Herr Alfred Hillert hat sie freundlicherweise beim Verfassen des Manuskripts mit Rat und Tat unterstützt. Ihm sei an dieser Stelle dafür ganz herzlich gedankt. Die englische Fassung stammt von Jean Macfarlane. Die Texterfassung für dieses Internetangebot haben Olivia Polo und Karsten Wilke übernommen, die Umsetzung für das Web Matthias Heyl. Die Autorin und die FAS hoffen, dass diese Form, die Geschichte zu präsentieren, viele Jugendliche erreichen wird, die auf die Buchausgabe nicht gestoßen wären. Anmerkungen zur Online-Ausgabe:
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